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LocaFox POS: LocaFox launcht eigenes Kassensystem

Der Local-Shopping-Plattform-Anbieter LocaFox bringt ein eigenes Kassensystem auf den Markt. Das Tablet-gestützte POS-System mit integrierter Warenwirtschaft und direkter Anbindung an LocaFox wurde in Kooperation mit dem Software-Anbieter Speed4Trade entwickelt und ist ab Juni 2016 erhältlich.

 

ZZwischen 70 und 75 Prozent kleiner und mittelständischer Unternehmen im deutschen Einzelhandel verfügen über keine digitale Warenwirtschaft. Das sind die Ergebnisse einer Umfrage unter rund 1 000 Einzelhändlern in Deutschland, die LocaFox zwischen 2015 und 2016 durchführt hat. Digitale Verfügbarkeitsdaten sind jedoch Voraussetzung, um im E-Commerce- und Omni-Channel-Zeitalter als stationärer Händler mithalten zu können. Auch für die Anbindung an den LocaFox-Marktplatz, der Konsumenten bei der Produktsuche in ihrer Umgebung unterstützt, werden die Informationen über Produktpreise und -verfügbarkeiten in digitaler Form benötigt.

Kassensystem, Warenwirtschaft, elektronisches Kassenbuch und Online-Anbindung in einem

Deshalb hat LocaFox zusammen mit dem Software-Partner Speed4Trade nun ein eigenes Kassensystem entwickelt. Das „LocaFox POS“ ist Kasse, Warenwirtschaft, elektronisches Kassenbuch und E-Commerce-Lösung in einem. Die Tablet-Kasse auf Android-Basis soll Händlern einerseits das Kassieren und die Verwaltung ihrer Bestände vereinfachen, andererseits für eine direkte Anbindung an reichweitenstarke Plattformen im Internet sorgen, um die Ladenfrequenz und den Abverkauf zu erhöhen. Dabei ist das POS-System natürlich auch an den LocaFox-Marktplatz angeschlossen.

„Es ist schon immer unser Anliegen, den Handel als Kompetenzpartner in die Omni-Channel-Welt zu führen und den Aufwand händlerseitig so gering wie möglich zu halten. Mit dem Locafox POS mit integrierter Warenwirtschaft senken wir die Zugangsbarrieren zum LocaFox-Universum und können so deutlich mehr Händler mit unserem Marktplatz verbinden als bisher“, sagt Igor Voth, Director POS bei LocaFox. „Zudem können sich die Händler mit wenigen Klicks mit anderen Plattformen und Online-Portalen mit lokalem Bezug wie Google MyBusiness, GoYellow.de oder MeineStadt.de verbinden. Geplant ist auch die Möglichkeit, sich über die Kasse einen eigenen Online-Shop einzurichten, wenn das gewünscht ist. Der Händler entscheidet – die Kasse soll ihm alle Möglichkeiten geben.“

Schnellstmögliches Kassieren im Fokus

LocaFox POS Hardware

Das LocaFox POS kommt mit Android-Tablet, Kassenlade, Barcodescanner und Bondrucker vorinstalliert zum Händler. (Foto: LocaFox)

Die Kasse ist für schnellstmögliches Kassieren konzipiert. Nach jedem Kassiervorgang werden die Bestandsdaten automatisch aktualisiert. Ist die Internetverbindung mal unterbrochen, kann dennoch weiterkassiert werden – die Verkaufsdaten werden dann mit der Cloud automatisch synchronisiert, sobald die Verbindung wieder hergestellt ist. Daneben gibt es künftig die Möglichkeit, den Umfang des Systems individuell durch hinzubuchbare Apps zu erweitern, auch Schnittstellen zu gängigen Finanzbuchhaltungsprogrammen wie Datev oder Addison sind geplant. Zudem erfüllt die Kasse von LocaFox alle ab 2017 geltenden gesetzlichen Regelungen.

Bis 2017 müssen Einzelhändler ihre Kassen nachrüsten

Weil dem Staat jährlich rund fünf bis zehn Milliarden Euro durch falsch oder gar nicht erfasste Umsätze entgehen, wie die deutsche Finanzverwaltung schätzt, gibt es für Händler mit elektronischen Kassen neue Regelungen. Bereits seit einigen Jahren gilt die sogenannte Einzelaufzeichnungspflicht: Jeder Einzel-Bon muss mit Hilfe der Kasse gespeichert und mindestens zehn Jahre lang aufbewahrt werden. Bis Ende 2016 gibt es eine Übergangsregelung, ab 01.01.2017 tritt die Einzelaufzeichnungspflicht dann ausnahmslos in Kraft. Zudem soll eine Software eine nachträgliche Bearbeitung der erfassten Umsätze verhindern bzw. nachvollziehbar machen. So sollen Einnahmen an der Steuer vorbei verhindert werden.

„Wer keine Registrierkasse nutzt, die den neuen Finanzverwaltungsvorgaben entspricht, läuft Gefahr, dass die Finanzverwaltung bei einer Betriebsprüfung die Kassenaufzeichnung verwirft und Umsätze hinzuschätzt“, warnt Jochen Bohne, Steuerexperte beim Handelsverband Deutschland (HDE) im Gespräch mit LocaFox, „das kann teuer werden.“ Er rät Händlern, sich rechtzeitig mit Kassenanbietern zwecks einer neuen Kasse bzw. eines Updates in Verbindung zu setzen.

Kooperation zwischen LocaFox und Speed4Trade

Bereits seit September 2015 kooperieren LocaFox und Speed4Trade miteinander. Mit seiner Integrationssoftware „emMida“ vereinfacht Speed4Trade die Anbindung sowie den Datenaustausch zwischen stationären Händlern und der Local-Shopping-Plattform von LocaFox. „Mit Speed4Trade haben wir einen erfahrenen, starken Partner an unserer Seite“, freut sich Igor Voth, bei LocaFox für das POS-System verantwortlich, über die Zusammenarbeit mit dem Software-Anbieter aus dem oberpfälzischen Altenstadt. Das inhabergeführte E-Commerce-Softwarehaus Speed4Trade begleitet seit Jahren den Wachstumsmarkt E-Commerce als zuverlässiger Lösungspartner für mittlere und große Unternehmen.

 

 

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Lesen Sie dazu auch:

  1. GoBD: Bis 2017 müssen Händler ihre Kassen nachrüsten (Artikel auf dem LocaFox-Handelsblog)
  2. LocaFox und Speed4Trade kooperieren (Pressemitteilung)
  3. Mehr Informationen zum LocaFox POS gibt es auf locafox.de/pos (Webseite)

Text: Thilo Grösch | Verwendetes Beitragsbild: Shutterstock/LocaFox | Abdruck honorarfrei

Thilo Grösch

Pressesprecher bei LocaFox
Thilo Grösch ist Pressesprecher und PR-Manager bei LocaFox in Berlin. Der 31-jährige Wahl-Berliner und ehemalige Journalist schreibt über News aus dem Unternehmen sowie auf dem LocaFox-Blog über den digitalen Wandel im Stationärhandel, Local Commerce, Mobile Commerce und die Zukunft des Shoppings.
E-Mail: thilo.groesch [at] locafox (dot) de

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