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Mähroboter: Was sie können und für wen sie sich lohnen

Wer sie zum ersten Mal in Nachbars Garten in Aktion sieht, muss wahrscheinlich zweimal hingucken. Ein Mähroboter bei der Verrichtung seiner Arbeit ist zweifellos kein alltäglicher Anblick. Noch! Denn die praktischen Rasenpfleger erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und könnten in dieser Saison den großen Durchbruch schaffen. Im folgenden Beitrag stellen wir die fleißigen Garten-Helfer genauer vor, erklären ihre Stärken und Schwächen und zeigen, wie sie das Leben von Grundstücksbesitzern erleichtern können. Wir beleuchten die unterschiedliche Arbeitsweise von Mährobotern und geben wichtige Tipps, damit die Auswahl des passenden Modells zum Kinderspiel wird.

1. Die Wahl des passenden Mähroboters

Grösse und Beschaffenheit der Rasenfläche bestimmen die Vorauswahl entscheidend

Bei der Auswahl des zu den eigenen Ansprüchen passenden Gerätes ist vor allem das Einsatzgebiet des Robotermähers entscheidend. Denn Mähroboter sind Spezialisten. Es gibt Experten für kleine Rasenflächen und solche, die riesige Grundstücke „abgrasen“. Die Angaben der Geräte variieren hier von 300 bis über 3 000 Quadratmetern und geben an, für welche Grundstücksgröße der Roboter konzipiert wurde.

Die Art des grünen Untergrunds spielt dagegen kaum eine Rolle. Ein Garten-Roboter kommt gleichermaßen gut auf Rollrasen und konventionell gesätem Rasen klar – Steigungen und Wellen werden aber je nach Hersteller unterschiedlich gut gemeistert. Die Fähigkeit, Kuhlen und Steigungen zu meistern, wird durch die Hangneigung angegeben, die zwischen 25- und 50 Prozent betragen kann. Je höher der Wert, desto extremere Höhenunterschiede kann der Mähroboter pro gefahrenen Meter überwinden. Durch die Größe der Rasenfläche und ihre Beschaffenheit lässt sich also die unübersichtliche Vielfalt an unterschiedlichsten Mähroboter von Anfang an sinnvoll eingrenzen.

2. Installation und Inbetriebnahme

Der erste Schritt nach der Öffnung der Verpackung und der Begutachtung des Lieferumfangs ist bei fast allen Mährobotern gleich. Zunächst muss ein geeigneter Platz für die Ladestation gefunden werden. Diese darf nicht schräg stehen und sollte links und rechts einen guten Meter Platz haben. Anschließend muss ein elektrisches Begrenzungskabel (Induktionsschleife) verlegt werden, das den Arbeitsbereich des Roboters definiert. Je nach Hersteller gehören 150 bis 200 Meter Kabel zum Lieferumfang, wobei zu Beeten, Büschen und anderen Hindernissen einige Zentimeter Abstand gehalten werden müssen. Beim Verlegen des Begrenzungdrahtes ist zu beachten, dass sie stramm und dicht am Boden verlaufen müssen. Andernfalls kann es passieren, dass das Gerät das Kabel überfährt und mit den Schnittmessern zerstört. Ein genauer Blick in die Bedienungsanleitung ist also höchstes Gebot, um Fehlstarts zu vermeiden.

Die Inbetriebnahme eines Mähroboters mit Begrenzungskabel braucht Zeit und erfordert ein gewissenhaftes Lesen der Anleitung – Kabellose Modelle legen direkt los.

Nach einiger Zeit wächst der Begrenzungsdraht in den Rasen ein und ist dadurch nicht mehr zu sehen – ein zweifellos wichtiger Punkt für Garten-Ästheten. Wer seinen Garten erst gar nicht mit einem Kabel verunstalten möchte, kann zu einem Modell greifen, welches komplett auf einen abgesteckten Arbeitsbereich verzichten kann und Grenzen automatisch erkennt – wie zum Beispiel der Wiper Blitz 2.0. Bei diesem Gerät fällt das lästige Abstecken des Einsatzgebietes komplett weg und der Roboter beginnt direkt mit der Arbeit. Drahtlose Mähroboter sind allerdings nur für einfache Gärten und kleinere Rasenflächen (bis 800 Quadratmeter) geeignet.

Pressebild Gardena Mähroboter

So macht Gartenarbeit Spaß: Nach der Installation arbeitet der Roboter autark und seine Besitzerin darf sich entspannen. (Foto: Gardena)

 

Nach einer Vorbereitungszeit von mindestens zwei Stunden beginnt der kabelbegrenzte Mähroboter mit seiner Arbeit. Einige Modelle wie die vom Hersteller Bosch fahren zunächst das abgesteckte Terrain ab, um es zu kartographieren. Wichtig: Bevor dies passiert, muss der Rasen zunächst von sämtlichen Gegenständen wie Spielzeug befreit werden. Kleinere Gegenstände werden sonst vom Mähroboter überfahren und dabei leidet nicht nur das Spielzeug, sondern auch die Messer die Rasenmähroboters.

3. Funktionsweise und Leistung

3.1 Zufallsprinzip vs. systematisches Mähen – die zwei Vorgehensweisen von Mährobotern

Wie bei den im Haushalt beheimateten Saugrobotern gibt es auch bei Mährobotern zwei unterschiedliche Prinzipien, wie die zu bearbeitende Fläche beackert wird. Während einige Modelle kreuz und quer durch den Garten fahren, gehen andere nach einem sinnvollen Muster vor. Systematisch mähende Roboter sind daher um etwa 30 Prozent schneller mit ihrer Arbeit fertig als willkürlich mähende Geräte. Viele Experten sprechen beiden Mähmethoden ihre Berechtigung zu. Zwar dauert das Mähen nach dem Kreuz-und-quer-Prinzip länger. Im Grunde werde dabei aber das Grasen von Schafen imitiert (siehe Infografik Mähroboter vs. Schaf),  die stets einen perfekt getrimmten und gesunden Rasen hinterlassen.

bosch inforgrafik maehroboter vs. schaf

Ein Vergleich, der nicht hinkt: Die Unterschiede zwischen Mähroboter und Schaf. (Infografik: Bosch)

Befindet sich ein Hindernis im Weg, drehen die Roboter ab. Das Ergebnis ihrer Arbeit wird erst nach und nach sichtbar, da bei jeder Überfahrt nur wenige Millimeter gekappt werden. Dabei wird das Gras in winzige Partikel zerlegt. Der Rasenschnitt braucht deshalb nicht aufgefangen zu werden, bleibt als Mulch liegen und dient somit zugleich als natürlicher Dünger. Das wiederum ist auch eine große Erleichterung für Gartenbesitzer, denn im Gegensatz zu gewöhnlichen Rasenmähern stellt sich die Frage „Wohin mit dem Rasenschnitt?“ zukünftig nicht mehr. Auch Allergiker können aufatmen, weil sie nicht mehr mit dem Grasschnitt in Kontakt kommen. Das Arbeitsprinzip – ob nun chaotisch oder geordnet – bringt im Grunde nur Vorteile.

Zufallsnavigation vs. systematisches Mähen im Video

3.2 Wie gut ist das Schnittergebnis und wie hoch die Lautstärke?

Wer nach einem dreiwöchigen Sommerurlaub den Roboter in Betrieb nehmen will, hat jedoch  ein Problem: Die meisten Modelle schneiden den Rasen nur bis zu einer Höhe von sechs Zentimetern. Daher sollte in der Zwischenzeit ein Nachbar mit der Aufgabe betraut werden, den Mähroboter regelmäßig zu aktivieren. Wie beim klassischen Rasenmähen bleiben an den Kanten und Ecken Rasenbüschel stehen, die von Hand oder mit einem elektrischen Rasentrimmer geschnitten werden müssen. Was die Lautstärke betrifft, ist ein Großteil der „elektrischen Schafe“ so geräuscharm, dass sie auch problemlos am Sonntag oder gar nachts ihren Dienst verrichten können, ohne dass es Ärger mit den Nachbarn gibt.

3.3 Akkubetrieb, Solar-Hybrid und Zubehör

Um kabellos durch den Garten zu fahren, sind alle Mähroboter mit Akkus ausgestattet. Der Ladevorgang wird an der Basisstation durchgeführt, die der Garten-Roboter regelmäßig und selbstständig ansteuert. Wenn der Ladevorgang beendet ist, setzt der kleine Helfer seine Arbeit fort. Wir empfehlen, die Docking-Station in einer unauffälligen Ecke des Rasen zu positionieren, die nicht zu weit entfernt von einem Stromanschlusses liegen sollte. Solar-Hybridmodelle nutzen zusätzlich die Sonnenenergie, um nicht jede Stunde die Ladestation ansteuern zu müssen. Das ist umweltfreundlich und spart Geld. 

Wenn die Basisstation nicht überdacht platziert werden kann, empfiehlt sich als Zubehör eine Garage für die Mähmaschine. Was beim ersten Lesen wie ein Witz klingen mag, macht durchaus Sinn, um den kleinen Roboter vor Wind und Wetter zu schützen.

Gardena Mähroboter Ladestation Pressebild

Wenn der Akku zur Neige geht, steuert der Gartenroboter selbstständig die Ladestation an. (Foto: Gardena)

 

 

3.4 Wartung und Pflege

Keine Frage, ein Rasenmähroboter nimmt seinem Besitzer eine Menge Arbeit ab, aber wieviel Zeit braucht die Reinigung und Wartung? Im Grunde sind die Geräte pflegeleicht. Im Gegensatz zu Saugrobotern, die nach mindestens einer Grundreinigung der Wohnung entleert werden müssen, sollten beim Rasenroboter etwa einmal die Woche die Klingen gesäubert werden, wenn er mehrmals in der Woche zum Einsatz kommt. Der Reinigungsaufwand erhöht sich, wenn sich das Gerät durch einen verwilderten Garten mit viel Unkraut kämpfen muss, da sich härtere Gräser leichter im Bereich der Schneidemesser verfangen. In einem solchen Fall sollte das Gerät direkt nach Vollendung seiner Arbeit gereinigt werden. Faustregel: Je öfter der Roboter im Einsatz ist, desto feiner ist der Rasenschnitt und umso geringer der Reinigungsaufwand. Die Geräte sind auf eine kontinuierliche Feinarbeit ausgelegt – nicht auf sporadisches Mähen auf den letzten Drücker, wie es die meisten Rasenmäherbesitzer praktizieren.

Eine Wartung fällt in der Regel nur alle sechs Monate an. Dies ist der empfohlene Zeitpunkt, um die Messer auszutauschen, die über die vielen Arbeitsstunden an Schärfe eingebüßt haben. Wer sich dies nicht zutraut, kann die Messer auch von einem Spezialisten austauschen lassen. Ersatzmesser gibt es aber schon für relativ kleines Geld.

3.5 Sicherheit und Diebstahlschutz

Trotz aller Euphorie müssen beim Thema Sicherheit allerdings Abstriche gemacht werden. Bei einer Untersuchung des Verbrauchermagazins ÖKO-TEST konnte keines der getesteten Geräte die strengen Kriterien erfüllen. Die umfassten nicht alleine das Einhalten des Sicherheitsabstandes, sondern es wurde auch geprüft, ob die Messer stillstehen, wenn jemand das Gerät hochhebt. Finger, Kinderarme oder Füße seien vor den scharfen Messern mancher Modelle nicht hundertprozentig geschützt, schreibt das Verbrauchermagazin. Nur zwei Geräte erwiesen sich als „einigermaßen sicher“: der Al-Ko Robolinho 3000 und der Husqvarna Automower 305. Die großen Hersteller betonen aber immer wieder, dass aufgrund von nicht feststehenden Messern und feinsten Sensoren keine Gefahr für Kinder und Haustiere besteht.

Obwohl die Preise für Mähroboter in den letzten zwei Jahren gefallen sind, ist die Anschaffung der elektrischen Rasenpfleger bei weitem noch kein Schnäppchen. Mehrere hundert Euro müssen investiert werden, um zumindest ein solides Gerät zu erhalten. Wer keine Abstriche machen will, landet schnell im vierstelligen Bereich. Durch ihre selbstständige Arbeitsweise agieren sie die meiste Zeit unbeaufsichtigt und sollten allein aufgrund ihres materiellen Wertes über entsprechende Sicherheitsmerkmale verfügen. Viele Hersteller statten die Roboter daher mit einer Alarmfunktion und einem programmierbaren PIN-Code aus. Verlässt das Gerät den vorher festgelegten Arbeitsbereich oder wird es ohne die korrekte Eingabe des PIN-Codes entfernt, ertönt ein schriller Signalton, der in der gesamten Nachbarschaft zu hören ist. Ein schnelles Flüchten ist mit den kompakten Geräten, die im Schnitt zehn bis 15 Kilogramm auf die Waage bringen, allerdings eh nicht möglich.

3.6 Programmierung, intelligente Steuerung und Vernetzung mit dem Smartphone

Die Programmierung des Roboters kann direkt am Gerät vorgenommen werden. Mäh- und Ruhezeiten können so ganz leicht definiert werden. Auf dem Display kann auch die gewünschte Rasenlänge festgelegt werden.

Mähroboter Display Husqvarna Automower 330X

Jeder Mähroboter – hier der Husqvarna Automower 330X – wird über ein Display am Gerät programmiert. (Foto: Husqvarna)

Ein spannender Trend ist die Verbindung des Mähroboters mit dem Smartphone. Der schwedische Hersteller Husqvarna kann als Vorreiter bezeichnet werden und hat vor einigen Jahren eine Smartphone-App auf den Markt gebracht, die kostenlos aus dem AppStore heruntergeladen werden kann. Mit dem Programm lässt sich der Garten-Roboter dann auch mit dem Handy steuern. Mittlerweile gibt es auch für den Bosch Indego 1200 Connect eine „Smart Gardening“-App zur Fernsteuerung vom Gartenstuhl oder dem Arbeitsplatz aus. Auch zusätzliche Funktionen wie eine GPS-Verfolgung im Falle eines Diebstahls sind Teil der Apps. Zur Kommunikation zwischen dem GPS-Modul des Mähroboters und dem Smartphone des Nutzers wird eine SIM-Karte benötigt. Die SIM-Karte gehört in der Regel nicht zum Lieferumgang und muss zusätzlich erworben werden.

Bosch Indego App Smart Gardening Screenshot Map

Die Arbeit des Mähroboters kann per Smartphone überwacht…

Bosch Indego Smart Gardening Screenshot App

… und mit wenigen Klicks gesteuert werden. (Screenshots: Google PlayStore)

 

3.7 Mögliche Probleme von Mährobotern

Die Kinderkrankheiten der ersten Jahre haben Rasenroboter mittlerweile abgelegt. Fast alle sind in der Lage, Hürden zu überwinden – doch irgendwann stoßen auch sie an ihre Grenzen. Folgende Punkte gilt es zu beachten, um langfristig Freude mit dem elektrischen Gartenhelfer zu haben.

  1. Separate Rasenflächen: Die meisten Roboter haben Schwierigkeiten, wenn sie anderen Untergrund wie zum Beispiel Steinfliesen überqueren sollen. Die Terraintauglichkeit also unbedingt vor dem Kauf prüfen!
  2. Hohes Gras: Mähroboter sind für den kontinuierlichen Einsatz konzipiert. Bei hohem und sehr stabilem Gras kann es passieren, dass sich der grobe Schnitt in den Klingen verheddert. Langer oder verwilderter Rasen sollte also vor dem ersten Einsatz des Roboters mit einem herkömmlichen Rasenmäher vorbereitet werden.
  3. Wellen und Steigungen: Kleinere Hügel und Hänge sind mittlerweile für kaum einen Mähroboter ein Problem. Auch hier lohnt sich der Blick auf das Produktdatenblatt des Gerätes. Alle Hersteller geben hier die maximale Hangneigung an, die der Mähroboters zu meistern in der Lage ist. Oft bewegt sich der Wert zwischen 25- und 50 Prozent Steigung. Konkret bedeutet das, dass bei einem Roboter mit einer Hangneigung von 30 Prozent der Höhenunterschied auf einer Strecke von einem Meter nicht größer als 30 Zentimeter sein darf.
  4. Ecken und Kanten: Da alle Mähroboter Hindernisse meiden, bremsen sie auch vor Hochbeeten oder Steinen rechtzeitig ab, um sich einen anderen Weg zu suchen. Der dabei eingehaltene Sicherheitsabstand führt dazu, dass der Gartenbesitzer – ähnlich wie beim herkömmlichen Rasenmähen – an den Ecken und Kanten nacharbeiten muss. Ein bisschen Gartenarbeit kann ja nicht schaden.
  5. Technische Schwierigkeiten:  Obwohl die meisten Modelle sehr ausgereift sind, kann es in seltenen Fällen zu Fehlfunktionen kommen. Ein oft genanntes Beispiel ist das Überfahren des Begrenzungskabels. Außerhalb der Begrenzungsfläche ist der Mähroboter orientierungslos, kann zu Schaden kommen oder selber welchen verursachen.

4. Zusammenfassung und Empfehlungen

Hand auf’s Herz, so praktisch die Gartenhelfer auch sind, so kostenintensiv ist auch die Anschaffung. Zwar sind Mähroboter heute deutlich erschwinglicher als noch vor einigen Jahren. Trotzdem ist ein gutes Gerät für kleinere Flächen erst ab 700 Euro aufwärts eine echte Hilfe. Top-Geräte kosten leicht das Doppelte. Daher ist es wichtig, schon vor dem Kauf die entscheidenden Fragen zu beantworten und sich anschließend im Fachgeschäft final beraten zu lassen.

Bosch, Gardena, Husqvarna, Robomow, Wolf-Garten und Worx sind als wichtigste Hersteller für Mähroboter zu nennen. Abgesehen von unterschiedlichen Stärken und Schwächen auf Produktebene gibt es besonders bei den ersten drei Firmen treue Fangemeinden, die darauf schwören, der einzig richtigen Marke zu vertrauen. Letztendlich ist es auch Geschmacksache, die einen kommen mit einem Bosch, die anderen mit einem Automower von Husqarna besser klar. Auch hier gilt: Anschauen, anfassen, ausprobieren. Nur so findet man den Mähroboter, der am besten zu Garten und Besitzer passt.

Die entscheidenden Fragen stellen

Wie groß ist der Garten? Gibt es große Gefälle oder Steigungen? Soll der Roboter ohne Begrenzungskabel auskommen können? Wie wichtig ist Zeitersparnis beim Mähvorgang? Soll der Mähroboter (aus der Ferne) mit dem Smartphone gesteuert werden können? Reicht der Ladevorgang an der Basisstation oder soll das Gerät zusätzlich Sonnenenergie nutzen, um noch umweltfreundlicher zu arbeiten?

All diese Fragen gilt es vor dem Gang in den Baumarkt zu beantworten. In Verbindung mit der Größe der Rasenfläche und den Eigenheiten des Bodens ist der Kreis der infrage kommenden Mähroboter nun schon deutlich gelichtet.

Übrigens: Nach der Anschaffung kostet ein Mähroboter deutlich weniger als ein herkömmlicher Rasenmäher. Die Unterhaltskosten bewegen sich durchschnittlich bei etwa 100 Euro im Jahr – dafür hat man deutlich weniger Arbeit und kann die freie Zeit im Garten mit schöneren Dingen als Rasen mähen verbringen.

Gutes Einsteigermodell: WOLF-GARTEN ROBO SCOOTER 300

Maehroboter WOLF-Garten Robo Scooter 300 Locafox

 

  • geeignet für Rasenflächen bis 300 m²
  • Ladezeit: 120 Minuten
  • stufenlose Schnitthöhenverstellung

 

Beliebter Allrounder: GARDENA R70 LI

  • Gardena Maehroboter R 70 Ligeeignet für Rasenflächen bis 700 m²
  • regenunempfindlich
    • stufenlose Schnitthöhenverstellung
    • Diebstahlsicherung

Der smarte Bestseller: BOSCH INDEGO 1100 CONNECT

  • Bosch Maehroboter Indego 1100 Connectgeeignet für Rasenflächen bis 1 100 m²
  • 10-stufige Schnitthöhenverstellung
  • Steuerung per Smartphone-App
    • Diebstahlsicherung

 

 

Auf einen Blick: Das sind die Vor- und Nachteile von Rasenmährobotern

Pro: Warum jeder einen haben sollte

  • Mehr Freizeit und weniger Arbeit
  • Mulchsystem durch ultrafeinen Rasenschnitt
  • Sehr leise
  • Niedrige Energiekosten
  • Umweltfreundlich
  • Emissionsarm

Contra: Kleine Wermutstropfen

  • Anschaffungspreis
  • Probleme mit Ecken und Kanten (abhängig vom Modell)
  • Probleme bei hohen Steigungen (abhängig vom Modell)
  • Kosten und Aufwand für Wartung (z.B. neue Messer)
  • Technische Probleme 

Hier findest du die Preise aller Mähroboter und Rasenmäher, die von On- und Offlinehändlern angeboten werden


 


Text: Mirko Berger
| Titelbild: Canva | Fotos: Gardena, Husqvarna Screenshots: Google PlayStore | Infografik: Bosch Video: YouTube/Andreas M

Mirko

Mirko ist zwar kein Kind des Internets, fühlt sich aber in den Weiten des WWW wie zu Hause. Er betreut unter anderem das Locafox-Magazin und beschäftigt sich am liebsten mit den Themen Multi- und Social Media.

12 Gedanken zu “Mähroboter: Was sie können und für wen sie sich lohnen

  1. Simon schreibt:

    Wow, so einen ausführlichen Bericht habe ich gebraucht!
    Schaue mich momentan ein wenig um, was hältst du denn vom Gardena smart sileno?

    • Mirko schreibt:

      Hi Simon,

      vielen Dank für dein Lob. Das freut uns sehr. 🙂 Über den Gardena Sileno habe ich noch nichts schlechtes gehört.

      Viele Grüße
      Mirko

  2. RICARDO schreibt:

    Habe im Testbericht unter den ersten beiden Plätzen die Mähroboter von Gardena R40Li und R70Li gefunden.

    Welcher ist nach euren Erfahrungen der Bessere und warum??

    Vielen Dank vorab ! & Viele Grüße
    Ricardo

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